augenlaura

Alle Kontaktlinsen auf einen Blick

  • Alle erhältlichen Kontaktlinsenfabrikate
  • Kurz- und Weitsichtigkeiten von +/- 30dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 12dpt
  • Keratokonus nach Hornhauttransplantation oder Laser-OP
  • Mehrstärken- bzw. Gleitsichtkontaktlinsen, wenn die Lesefähigkeit nachlässt
  • Kontaktlinsen für Kinder
  • Kontaktlinsen für Sportler
  • Kontaktlinsen für Allergiker
  • Kontaktlinsen für trockene Augen
  • Kontaktlinsen für Bildschirmarbeitsplatz
  • Austauschsysteme Tages-& Monatslinsen
  • Orthokeratologie- / Nachtlinsen
  • Irisprintlinsen
  • Spezialanpassungen , wenn Standardausführungen nicht ausreichen
  • Bei medizinischer Indikation, wenn Brillengläser nicht mehr helfen
  • Bei Verlust innerhalb der Probetragezeit entsteht eine Gebühr

Speziallinsen

keratokonus

Keratokonus

Keratokonus ist eine krankhafte Veränderung der Hornhaut, bei der sich die Hornhaut Kegelförmig vorwölbt. Somit entstehen durch die Verkrümmung der Hornhaut verzogene Bilder, welche sich mit Brillengläser nicht korrigieren lassen.


Anpassung von Kontaktlinsen bei Keratokonus

Nur mit speziellen hartflexiblen Kontaktlinsen kann bei den 4 Formen des Keratokonus eine gute Sehleistung erreicht und bis zu 40% gesteigert werden. Diese komplexe Anpassung ist unser Spezialgebiet. Unsere langjährige Anpasserfahrung mit den speziellen Kontaktlinsengeometrien bei Keratokonus zeichnet unsere Fachkompetenz aus.



Verdacht auf Keratokonus besteht bei:

  • Zunahme der Kurzsichtigkeit Innerhalb kurzer Zeiträume
  • Hornhaut-Verkrümmung kann sich Jährlich verändern
  • Brillengläser können nicht mehr bestimmt werden
  • Sehleistung mit den Brillengläsern wird immer schlechter und im Endstadium des Keratokonus nicht mehr korrigierbar

Anpassung von Kontaktlinsen nach Keratoplastik

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Mit speziell angepassten Keratoplastiklinsen, welche der Hornhautform (Transplantat, Narben und Übergang zur eigentlichen Hornhaut) gerecht werden und somit zu einer guten Sehleistung führen. Die Kontaktlinse und der Tränenfilm zwischen der Kontaktlinse und der Hornhaut gleichen Unregelmäßigkeiten aus und ermöglichen eine höhere Sehqualität.

Anpassung von Kontaktlinsen nach Augenverletzungen

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Nach starken Augeninfektionen und Verletzungen mit Vernarbungen des körpereigenen Hornhautgewebes, kann das getrübte Gewebe mit einer Spenderhornhaut ersetzt werden. Damit wieder eine gute Sehleistung erreicht werden kann, ist die Nachversorgung mit einer Speziallinse erforderlich.

Anpassung von Kontaktlinsen nach Laserbehandlung

nachLaserBehandlung

Nach einer Laser Behandlung können Komplikationen auftreten und das Auge erreicht keine gute Sehleistung. In den meisten Fällen kann mit einer Speziallinse das Defizit der Fehlsichtigkeit ausgeglichen werden, das oftmals zu einer anpasstechnischen Herausforderung wird, weil die Hornhaut einem Krater ähnelt. Meist erfolgt nach einer Laserbehandlung nach Jahren ein wiederkehrendes Defizit der Hornhaut und kann ebenfalls mit Speziallinsen nachkorrigiert werden.

Allgemeine Komplikation nach Laser-Behandlung

  • Erhöhtes Trockenheitsgefühl
  • Herabgesetztes Sehvermögen und Lichthöfe in der Dämmerung und im Dunkeln
  • Ab dem Alter von 35 Jahren sollte bedacht werden, dass die Altersweitsichtigkeit mit ca. 45 Jahren sich bemerkbar macht

Post Lasik Linsen – Misserfolg der Lasik OP

Bei der Laserbehandlung wird der zentrale Bereich der Hornhaut bei Kurzsichtigkeit irreversibel (unwiderruflich) abgeflacht um die Fehlsichtigkeit zu beseitigen. Leider gibt es keinen konstanten Wert der Fehlsichtigkeit über ein ganzes Leben, somit verändert sich der Dioptrienwert einige Jahre einer Laserbehandlung. D.h. es wird wieder eine Sehhilfe benötigt. Zur Korrektion kann eine Komplexe Anpassung mit Post-Lasik Linsen erfolgen und die Fehlsichtigkeit wird wieder nachkorrigiert.

Orthokeratologie

schlafendeFrau



Traum Aussichten

Stellen Sie sich vor, sie wachen am Morgen auf und können tagsüber gut sehen ohne Sehhilfe.

Wahrer Traum

Mit Orthokeratologie verlieren Sie über Nacht Ihre Kurzsichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit und erhalten Ihre Lesefähigkeit.

Seit 2002 passen wir Orthokeratologie-Linsen erfolgreich an. In Amerika ist dieses Verfahren seit 1995 zugelassen.

Orthokeratologie – Nachtlinsen

Vorteile der Orthokeratologie Kontaktlinsen Anpassung:

  • Eine sichere und effiziente Lösung, um frei von Brille und Kontaktlinsen zu sein
  • Scharf sehen mit und ohne OK Linsen
  • Die Alternative zur Laserbehandlung (Lasik), d.h. der Vorgang ist voll reversibel
  • Eine ideale Lösung für alle Aktivitäten, bei denen Linsen und Brille stören
  • Eine ideale Lösung bei Trockenheitsproblemen mit herkömmlichen Linsen
  • Orthokeratologie kann das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bei Jugendlichen bremsen

Welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden:

  • Kurzsichtigkeit bis -7,0 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis -3,0 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +1,5 dpt
  • Altersweitsichtigkeit

Was ist Orthokeratologie?

Ortho-K ist ein nicht-operativer Vorgang, der die Form des Auges mit Hilfe von Kontaktlinsen modelliert. Durch spezielle, individuell für jedes Auge gefertigte Kontaktlinsen verflacht sich die Vorderfläche des Auges gezielt.
Wenn der Grad der Abflachung sorgfältig gewählt wird, kann Kurzsichtigkeit und eine schwache Hornhautverkrümmung vollständig ausgeglichen werden, so dass keine Sehhilfe mehr getragen werden muss. Über Nacht werden die formgebenden Linsen getragen. Tagsüber ist das Sehen ohne Hilfe möglich.

Gestern - Seit mehr als 40 Jahren schon wird bewusst die Form von Augen durch Kontaktlinsen beeinflusst. Ursprünglich verwendete man harte gasundurchlässige Materialien. Es waren einige verschiedene Linsen nötig, um die Vorderfläche des Auges nach und nach neu zu gestalten. Es dauerte viele Monate, ehe man zum Ziele kam.

Heute - Im Zeitalter der weltraumerprobten Kunststoffe und der computergesteuerten Messungen und Fertigung ist es möglich, eine Kurzsichtigkeit innerhalb von wenigen Tagen zu reduzieren. Diese High-Tech-Version nennt sich "Beschleunigte Orthokeratologie". Diese Formgebung ist vollständig umkehrbar, so dass keine Folgen enstehen, wenn Sie sich entschließen wieder, Ihre herkömmlichen Contactlinse zu tragen.

Ortho-K

Wie funktioniert's? Die Vorderfläche des Auges - die Hornhaut - ist hauptverantwortlich für die Fehlsichtigkeit. Sie hat Einfluss darauf, ob die gesehenen Gegenstände präzise auf unserer Netzhaut abgebildet werden. Eine kleine Veränderung der Hornhautform führt für einige Zeit zu klarem Sehen.

Eine Lösung auf Zeit. Da der Vorgang reversibel ist, werden die Ortho-K-Linsen nach einem abgestimmten Trageplan - meist jede Nacht - getragen. So bleibt die gewünschte Hornhautform erhalten. Durch die spezielle Form der Kontaktlinsen ist es möglich, dass das Zentrum zwischen 3 und 27 Mikrometer flacher wird (ein Haar ist 125 Mikrometer dick).

Ortho-K-Linsen - Vorteile Die kleinen Wunderschalen sind höchst sauerstoffdurchlässig und etwas größer als herkömmliche formstabile Kontaktlinsen, wodurch der Tragekomfort spontan sehr hoch ist. Auch mit den Kontaktlinsen ist ein einwandfreies Sehen möglich, so dass Sie in Zukunft lange gute Sicht haben. Die Brille wird ganz überflüssig.

Vorteile: Gutes, unbeschwertes Sehen z.B. bei:

  • der PC-Arbeit
  • Wind und Wetter
  • trockener, schlechter Luft
  • (Wasser-) Sport
  • der Kinderpflege in der Nacht
  • Notfällen
  • der Schichtarbeit


In den USA setzen einige Spezialisten die Orthokeratologie bei Kindern ein, um den Prozess des Kurzsichtigwerdens abzuschwächen.

Das Vorgehen Der Ortho-K-Spezialist berät Sie umfassend und vermisst die Form Ihrer Hornhaut in mehr als 20.000 Punkten mit einem computergesteuerten Messgerät. Er misst ausführlich Ihre Fehlsichtigkeit und prüft sorgfältig, ob Ihre Hornhaut für die Orthokeratologie geeignet ist.

Nach etwa 14 Tagen bekommen Sie Ihre Kontaktlinsen und tragen Sie nach genauer Einweisung zum ersten mal über Nacht. Am nächsten Morgen kommen Sie mit den Linsen auf den Augen zur Kontrolle. Dort erleben Sie dann, wie gut Sie schon ohne Linsen sehen können. Bei den folgenden Sitz- und Funktionskontrollen können Sie dem Ortho-K- Spezialisten alle Ihre Fragen stellen.

Nach einem Jahr werden die Kontaktlinsen ausgetauscht, um sicherzustellen, dass sie immer die ideale Form haben und die optimale Menge an Sauerstoff durchlassen.

Nach 3 bis 6 Tagen ist das gute Sehen in den meisten Fällen stabil.

Mit Nachtlinsen Sehfehler korrigieren

Orthokeratologie Hornhautform bei Kurzsichtigkeit wird verändert

Sie sind kurzsichtig und Brille- oder Linsenträger? Dann stellen Sie sich vor: Abends vor dem Schlafengehen setzen Sie zwei harte Speziallinsen ein, machen die Augen zu, und morgens können Sie ohne Brille glasklar sehen. Was wie Zauberei klingt, ist durchaus erklärbar. Das Ganze nennt sich Orthokeratologie. Ortho für richtig, gerade, aufrecht, Kerato für Hornhaut. In den USA und vor allem in Japan ist diese Methode seit rund 20 Jahren bekannt. In Deutschland gibt es die sogenannten Nachtlinsen zur Augenkorrektur seit circa zehn Jahren. Allerdings sind sie hierzulande noch nicht sehr bekannt. Die Orthokeratologie, die Änderung der Hornhautform, funktioniert so: Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang, einfallende Lichtstrahlen werden so schon vor der Netzhaut gebündelt. Durch die harten formstabilen Nachtlinsen, die flacher sind als die Hornhaut selbst, wird leichter, passgenauer Druck auf die Hornhaut ausgeübt. Sie wird nachts neu geformt, quasi „platt gedrückt“. Die korrigierte Form wird über Tag beibehalten. Dadurch verringert sich die Brechkraft bzw. der Brennpunkt wird direkt auf der Hornhaut korrigiert, indem er weiter nach hinten verlegt wird. „Die Lichtstrahlen werden exakt auf der Netzhaut gebündelt und man sieht wieder scharf. Das Ganze ist eine rein mechanische Geschichte“, erklärt Dr. Johannes Bohnen, Augenarzt in Düsseldorf. Dieses Verfahren funktioniert allerdings nur bei Kurzsichtigkeit. Dr. Bohnen: „Bei Weitsichtigen ist die Hornhaut zu flach. Hier müsste man die Brechkraft erhöhen indem man die Hornhaut hochzieht, was nicht machbar ist.“ Die Methode hat aber auch bei Kurzsichtigen ihre Grenzen und die liegen im Normalfall bei minus vier Dioptrien und einer maximalen Hornhautverkrümmung von 1,5. Bei stärkerer Hornhautverkrümmung sind die Erfolgchancen wesentlich geringer, so der Experte. „In manchen Fällen haben wir auch gute Erfolge bei Patienten mit bis zu minus sechs Dioptrien erreicht. Das sind allerdings Einzelfälle“, sagt Peter Bruckmann von der Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optometrie (WVAO). Ein weiterer Parameter für Pro oder Contra Nachtlinsen sind das Hornhautprofil sowie die Festigkeit der Augenhornhaut. Damit diese Methode überhaupt funktioniert, ist eine sorgfältige und individuelle Anpassung erforderlich. Am besten durch einen erfahrenen Augenarzt oder Optiker, der sich auf diese Behandlung spezialisiert hat. Nach einem Sehtest wird das Auge gescannt, das heißt mit dem sogenannten Videokeratographen vermessen und so eine Topographie der Hornhaut, ein Abbild der Oberflächenbeschaffenheit erstellt. Nach diesen Werten werden die Nachtlinsen individuell hergestellt, "wie ein Maßanzug fürs Auge", so Optikermeister Bruckmann. Anfangs sind harte Linsen bekanntermaßen gewöhnungsbedürftig, Bruckmann: „ Die Eingewöhnung ist bei geschlossenem Auge allerdings viel einfacher, denn das Fremdkörpergefühl entsteht beim Blinzeln, was im Schlaf entfällt. Daher vertragen erfahrungsgemäß auch Patienten, die mit „normalen“ Kontaktlinsen nicht zurechtkommen, die Nachtlinsen.“ Schon nach der ersten Nacht kann man besser sehen, versprechen die Experten. Spätestens nach zwei Wochen soll die Fehlsichtigkeit korrigiert sein. Das verbessere sich weiter in den Folgetagen.

Quelle: LVZ 13. September 2013

Warum entwickelt sich Kurzsichtigkeit?

Kurzsichtigkeit bedeutet, dass man im nahen Umfeld gut sehen kann, aber im weiten schlecht.

Je nach Höhe der Kurzsichtigkeit können Gegenstände, die weiter als einen Meter entfernt sind, nicht mehr deutlich erkannt werden. Personen die mehr als 4 Meter entfernt gehen, werden nicht mehr identifiziert.

Ausgelöst wird die Kurzsichtigkeit durch Naharbeit.

Ein Auslöser für die Kurzsichtigkeit ist konzentrierte Naharbeit, also auch Bildschirmarbeit! Die dabei entstehenden Verhältnisse im Auge können bei entsprechender Veranlagung ein Längenwachstum des Auges begünstigen. Die Länge des Auges passt dann nicht mehr zur Optik des Auges, das betrachtete Bild entsteht vor der Netzhaut und ist damit unscharf.

Nicht zu unterschätzen ist die genetische Disposition. Kurzsichtigkeit kann also vererbt werden.

Die Wahrscheinlichkeit beträgt etwa 35%, dass ein Kind kurzsichtig wird, wenn ein Elternteil kurzsichtig ist. Die Kurzsichtigkeit entwickelt sich teilweise rasant und beginnt häufig in der Grundschule, wo dem Kind zum ersten mal konzentrierte Naharbeit abgefordert wird.

Weitere Reize, welche die Kurzsichtigkeit verstärken, sind Abitur, Bachelorarbeit, Arbeitsplatzwechsel oder die Einführung von neuer Software.

Entwicklung der Kurzsichtigkeit

Wissenschaftliche Studien zum Thema Orthokeratologie

Seit 200 Jahren werden Ursachen für die Kurzsichtigkeit (Myopie) gesucht. Durch eine überdurchschnittliche Zunahme der Kurzsichtigkeit in den Industrienationen in den letzten Jahrzehnten wird die Myopie-Forschung seit 25 Jahren intensiver betrieben. In Europa liegt der Anteil der Kurzsichtigkeit bei 20%. In verschiedenen asiatischen Industriezentren beträgt die Zahl der Kurzsichtigen fast 90%.

Da laut führenden deutschen Myopie-Forschern (u.a. Prof. Dr. Scheffler) eine genetische Veränderung in dieser kurzen Zeit ausgeschlossen ist, liegen die Gründe für diese Entwicklung in der Industrialisierung unserer Gesellschaft.

Die COOKI-Studie, die vor einigen Jahren an der Ohio State University durchgeführt wurde, zeigte auf, dass das Tragen von formstabilen Kontaktlinsne (Ortho-K) über Nacht keine negativen Auswirkungen auf die Physiologie ihrer Hornhaut hat.

Diese und andere wissenschaftlich fundierte Studien bewiesen klar, dass das Verfahren der Orthokeratologie die zur Zeit sicherste und komfortabelste Methode darstellt, der Entwicklung der Myopie Einhalt zu gebieten.

Orthokeratologie für Weitsichtige / Bifokal

OK Bifo

Endlich ist es soweit für Weitsichtige kann die Hornhaut auch über Nacht reguliert werden und damit hat man freies Sehen ohne Sehhilfe am Tag.

Die Vorteile überwiegen:

  • Ohne Sehhilfe auch auf die Nähe scharf sehen
  • Scharfes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz
  • Keine trockene Augen in klimatisierten Räumen
  • Freies Sehen bei allen Sportarten, vor allem beim Schwimmen und immer wenn die Sehhilfe stört.

Viele kennen es - ab einem bestimmten Alter werden einem einfach beim Lesen die Arme zu kurz. Das liegt daran, dass die Elastizität der körpereigenen Linse mit zunehmendem Alter abnimmt und man nicht mehr in der Nähe scharf sehen kann.

Unabhängig zu einer Weit- oder Kurzsichtigkeit liegt deshalb bei allen Menschen ab etwa dem 45. bis 50. Lebensjahr die so genannte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) vor.

Fernsehbeitrag zum Thema Orthokeratologie

Beim hessischen Rundfunk lief bereits am 8.7.2015 ein Bericht über die Nachtlinsen. Hier gibt es den Link zum Bericht und Video:
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=89823&key=standard_document_53657195

Myopiekontrolle

Kind

Kurzsichtigkeit in Grenzen halten

Mit der weltweiten Zunahme der Kurzsichtigkeit steigen auch die Risiken für schädliche Spätfolgen. Es lohnt sich desahlb aktiv zu werden, um die Zunahme so weit wie möglich in Grenzen zu halten, vor allem bei Kindern im Schulalter und bei Jugendlichen.

Die Anzahl der Menschen mit einer Kurzsichtigkeit (=Myopie) hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Dieses Längenwachstum der Augen stellt langfristig ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar.

Der eigentliche Auslöser für die Myopie ist bis dato noch nicht bekannt.

myopierisiken

umfangreiche Studien

Seit Jahren werden umfangreiche Studien im Bereich der Myopie Kontrolle durchgeführt. Bei frühzeitigen Gegenmaßnahmen ist es möglich, die negative Entwicklung deutlich zu verlangsamen. Die folgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der Verfahren zur Myopie Kontrolle und deren Effektivität aus über 30 wissenschaftlichen Arbeiten:

Studien

multifokale weiche Kontaktlinsen

Neuartige multifokale Kontaktlinsen (nicht zu verwechseln mit Kontaktlinsen für Alterssichtigkeit) verlangsamen die Zunahme der Kurzsichtigkeit um bis zu 45%. Diese Speziallinsen sind weiche Kontaktlinsen, die man am Tag trägt und monatlich durch ein frisches Paar ersetzt. Sie korrigieren die Kurzsichtigkeit, aber keine Hornhautverkrümmung.

Orthokeratologie (siehe auch oben)

Die zur Zeit effektivste Möglichkeit zur Myopie Kontrolle bietet die Orthokeratologie (Nachtlinsen). Diese Linsen werden nur während dem Schlafen getragen und verändern über Nacht die Hornhaut im Auge so, dass Fehlsichtige tagsüber scharf sehen – ganz ohne Linsen oder Brille. Myopie bis zu 7.0dpt und Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) bis zu 3.0dpt können so korrigiert werden. Nachtlinsen werden seit mehreren Jahrzehnten in den USA und Australien erfolgreich angepasst. Dank über drei Jahrzehnten Erfahrung können Langzeitschäden am Auge ausgeschlossen werden. Wir selbst praktizieren dieses Verfahren erfolgreich seit 2002 und gehören damit zu den Pionieren in Deutschland. Zusätzlich zum positiven Effekt auf die Myopie eignen sich Nachtlinsen hervorragend für alle, die sich tagsüber mit Linsen oder Brille eingeschränkt fühlen.

Weitere Vorteile sind:

  • Baden, Sport ohne Einschränkung
  • minimales Verlustrisiko
  • keine trockenen Augen
  • kein Staub unter den Linsen
  • keine Probleme bei Heuschnupfen